Allgemeine Geschäftsbedingungen

Veranstalter des Events DANCE AGAINST POVERTY:
evunique Entertainment GmbH
Schwedter Strasse 34-A, 10435, Berlin, Deutschland
Geschäftsführer: Mohammad Abu Kadouk
Amtsgericht Charlottenburg: HRB 145255 B
USt-IDNr: DE285647509

Mit dem Erwerb einer Eintrittskarte für das Event DANCE AGAINST POVERTY wird der Erwerber und Eintrittskarteninhaber (nachfolgend „Besucher“ genannt) Vertragspartner mit der evunique Entertainment GmbH (nachfolgend „Veranstalter“ genannt) und bewilligt die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).


1. TICKETS

1.1 Bei der Bestellung von Eintrittskarten besteht gemäß § 312 b Absatz 3 Nr. 6 BGB kein Rücktrittsrecht/Widerrufsrecht.

1.2 Es ist grundsätzlich untersagt, bereits erworbene Eintrittskarten gewerblich weiterzuverkaufen. Die Tickets dürfen auch privat nicht zu einem höheren Preis als den aufgedruckten Ticketpreis zzgl. nachgewiesener Gebühren veräußert werden. Auch eine Verwendung zu Verlosungszwecken und / oder zur Durchführung von Gewinnspielen ist ohne vorherige ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Veranstalters untersagt. Ein Verstoß führt zum entschädigungslosen Verlust der Eintrittsberechtigung.
1.3 Bei Verlust des Tickets erfolgt kein Ersatz.
1.4 Die Zurücknahme der Eintrittskarte erfolgt nur bei Absage der Veranstaltung. Es wird nur der Nennwert der Eintrittskarte erstattet, nicht die zusätzlichen Ticket- und Transaktionsgebühren.
1.5.  Das Ticket verliert bei Verlassen der Veranstaltungsfläche seine Gültigkeit und berechtigt nicht zum Wiedereinlass.


2. EINLASS / SICHERHEIT

2.1 Einlass zum Event DANCE AGAINST POVERTY erhalten ausschließlich Besucher ab 18 Jahren. Auch die schriftliche Zustimmung oder die Begleitung eines Erziehungsberechtigten genehmigt keinen Zutritt auf das Event DANCE AGAINST POVERTY für Besucher unter 18 Jahren.
2.2 Ein Einlass zum Event DANCE AGAINST POVERTY ist nur mit gültiger Eintrittskarte möglich. Beim Einlass ist die Karte vorzuzeigen.
2.3  Das Mitbringen von Speisen, Getränken, Glasbehältern, Flaschen, pyrotechnischen Gegenständen, Fackeln, Tieren sowie Waffen (auch Äxte, Baseballschläger, Messer, usw.) ist generell untersagt. Bei Nichtbeachtung erfolgt Verweis vom Veranstaltungsgelände. Der Sicherheitsdienst ist vom Veranstalter angewiesen, eine Leibes- sowie Taschenvisitation bei den Besuchern vorzunehmen. Der Besucher erklärt sich mit dieser Überprüfung einverstanden. Wird die Überprüfung vom Besucher verweigert, kann ihr der Einlass verwehrt werden. Ein Anspruch auf Ersatz der Ticketkosten besteht für diesen Fall nicht.
2.4  Der Veranstalter behält sich das Recht vor, sollte der Besucher dazu aus wichtigem Grund Anlass geben, den Einlass zum Event DANCE AGAINST POVERTY zu verweigern. Als wichtiger Grund gilt insbesondere ein offensichtlicher stark alkoholisierter Zustand des Besuchers, eine offensichtlich menschenverachtende, rassistische, homophobe Kleidung, das Mitführen von Speisen und Getränken (die nicht freiwillig abgegeben werden) sowie gefährlicher Gegenstände (z.B. Waffen, Pyrotechnik, Fackeln, Rauschmittel und andere gefährliche Gegenstände). Als wichtiger Grund gilt auch das unerlaubte Mitführen von Aufzeichnungsgeräten für Ton/Bildtonaufnahmen (im Detail unter Punkt 9 aufgeführt). Auch bei Verletzung der Altersgrenze zum Einlass (im Zweifelsfall kann eine Altersüberprüfung stattfinden) kann der Einlass verweigert werden. In diesen Fällen ist eine Rückgabe des Tickets/eine Erstattung des Ticketpreises nicht möglich.
2.5 Der Veranstalter übernimmt durch den Einlass von Personen, die wegen ihres geistigen oder körperlichen Zustandes der Beaufsichtigung bedürfen, keinerlei vertragliche Verpflichtungen zur Führung einer solchen Aufsicht. Dies gilt sowohl gegenüber dem Aufsichtsbedürftigen als auch gegenüber aufsichtspflichtigen Personen sowie sonstigen Besuchern.
2.6 Auf dem Veranstaltungsgelände befindet sich im Eingangsbereich ein Infopoint, der als aktuelle Informationsquelle, Fundbüro und Anlaufstelle für Beschwerden zu nutzen ist.


3. ABSAGE, ABBRUCH DER VERANSTALTUNG, PROGRAMMÄNDERUNGEN

3.1 Sollte das Event DANCE AGAINST POVERTY noch vor Beginn ohne Bekanntgabe eines Ersatztermins abgesagt werden, haben die Besucher einen Anspruch auf eine Erstattung des Ticketpreises. Ein Anspruch auf Erstattung der Vorverkaufs- oder Ticketgebühr sowie darüber hinausgehenden Schadensersatz besteht nicht.
3.2 Sollte das Event DANCE AGAINST POVERTY nach Beginn aus Gründen höherer Gewalt, behördlicher Anordnung oder gerichtlicher Entscheidung beendet werden müssen, besteht für die Besucher kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder auf Schadensersatz,  es sei denn, dem Veranstalter kann Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden.
3.3  Bei Veranstaltungen dieser Art können Programmänderungen eintreten. Der Veranstalter bemüht sich im Fall der Absage einzelner Künstler um entsprechenden Ersatz, Ansprüche des Besuchers wegen Absage einzelner Künstler bestehen nicht.
3.4  Programmänderungen werden seitens des Veranstalters so schnell wie möglich bekannt gegeben. Verspätungen des Programms sind von dem Besucher hinzunehmen, werden jedoch ebenfalls vom Veranstalter so schnell wie möglich veröffentlicht.


4. HAUSRECHT, VERBOTE

4.1 Auf dem gesamten Veranstaltungsgelände wird das Hausrecht vom Veranstalter bzw. von den durch diesen beauftragten Personen ausgeübt. Den Anweisungen des Personals sowie der Security ist unbedingt Folge zu leisten.
4.2 Dem Besucher sind gewerbsmäßige Handlungen (insbesondere Verkauf, Werbung) auf dem Veranstaltungsgelände verboten, es sei denn, sie wurden vorher schriftlich mit dem Veranstalter abgestimmt.
4.3 Pogen, Stage-Diving, Crowd-Surfing und das Klettern auf Bühnen, Traversen, Zelte, Tribünen oder Ähnliches ist verboten.
4.4 Der Veranstalter behält sich das Recht vor, Besucher, die Eigentum des Veranstalters beschädigen oder entwenden, vom gesamten Veranstaltungsgelände zu verweisen und dies zur Anzeige zu bringen.
4.5 Sollte ein Besucher gegen vorbenannte Verbote verstoßen, kann ein Verweis vom Veranstaltungsgelände erfolgen. Eine Erstattung des Ticketpreises sowie ein Anspruch auf Schadensersatz sind ausgeschlossen.


5. LAUTSTÄRKE, HÖRSCHUTZ

Bei Events dieser Art, kann aufgrund der Lautstärke Gefahr von möglichen Hör- und Gesundheitsschäden bestehen. Es wird grundsätzlich empfohlen, Ohrstöpsel zu verwenden, welche am Eingang kostenlos ausgegeben werden. Der Besuch der Veranstaltung erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Haftung des Veranstalters für auftretende Hörschäden auf Grund mangelnder Vorsorge ist ausgeschlossen.


6. BILD-, TON-, UND VIDEOAUFNAHMEN

6.1 Das Mitbringen von Tonbandgeräten und professionellen Foto-, Film-, Video- und Digitalkameras ist grundsätzlich nicht gestattet. Die kommerzielle Veröffentlichung von Ton-, Film-, Digital- und Videoaufnahmen ist grundsätzlich untersagt. Missbrauch wird strafrechtlich verfolgt. Erlaubt sind einfache Digitalkameras ohne wechselbare Objektive (keine Profiausrüstung, keine Filmkameras).
6.2 Kameras mit Zoomobjektiven, Wechselobjekten und/oder Videofunktion sowie Aufzeichnungsgeräte (MP3/MP4-Rekorder, Diktiergeräte etc.) jeglicher Art und Weise sind verboten. Der Veranstalter kann dem Besucher den Eintritt verweigern, soweit der Besucher nicht bereit ist, die nicht zugelassenen Geräte zurückzulassen
Ebenso sind Mitschnitte und/oder Aufzeichnungen, die ohne eine explizite Erlaubnis des Veranstalters und/oder eines Künstlers gemacht werden, verboten. Der Veranstalter ist berechtigt, widerrechtlich hergestellte Aufnahmen zu löschen bzw. löschen zu lassen. Eine Veröffentlichung solcher Aufnahmen wird strafrechtlich verfolgt.
6.3 Jedwede Verwendung von Bild- und Tonaufnahmen zu gewerblichen Zwecken ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Veranstalters unzulässig.


7. HAFTUNG

7.1 Der Veranstalter haftet für von ihm oder seinen Erfüllungsgehilfen zu vertretenden Schäden an Leben, Körper und Gesundheit unbeschränkt. Das gleiche gilt für sonstige Schäden, die dem Besucher infolge einer von dem Veranstalter vorsätzlich oder grob fahrlässig verübten Pflichtverletzung entstanden sind. Für vertragstypische Schäden, die dem Besucher infolge einer wesentlichen Vertragspflichtverletzung entstanden sind (sogenannte „Kardinalpflichten“), haftet der Veranstalter auch dann, wenn ihm lediglich leichte Fahrlässigkeit zur Last fällt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Eine wesentliche Vertragsverletzung im vorgenannten Sinne ist eine solche, deren Erfüllung eine ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Besucher vertrauen darf. Der Veranstalter haftet im gleichen Maße auch für Pflichtverletzungen seiner Erfüllungsgehilfen.
7.2 Der Veranstalter haftet nicht für auf dem Veranstaltungsgelände verloren gegangene oder gestohlene Gegenstände.


8. NUTZUNGSRECHTE UND WERBERECHTE

Mit dem Betreten des Veranstaltungsgeländes erklärt sich der Gast einverstanden damit, dass von ihm Bild- und Tonaufnahmen gemacht werden können, die einer späteren Veröffentlichung dienen. Er erklärt sich ebenso einverstanden, dass mit diesem Material Sponsoring-Akquise betrieben werden darf. Die Zustimmung bezieht sich nur auf beiläufige Aufnahmen der Besucher während des Veranstaltungsmitschnitts / der Veranstaltungsaufnahmen.


9. DATENSCHUTZ

Der Veranstalter speichert und verarbeitet die vom Ticketkäufer angegebenen Daten für die Zwecke der beiderseitigen Vertragserfüllung. Der Veranstalter darf die Daten nur zum Zwecke der Information des Besuchers verwenden (z.B. Veranstaltungsinformationen, Newsletter, etc.).


10. SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform. Das gilt auch für das Schriftformerfordernis selbst. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Soweit eine Gerichtsstandvereinbarung zulässig ist, ist der Gerichtsstand Berlin.
Soweit einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein sollten oder werden, wird dadurch die Rechtsgültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht beeinflusst. Entsprechendes gilt für etwaige Vertragslücken. In diesen Fällen ist die rechtsunwirksame Bestimmung bzw. die Vertragslücke durch eine solche rechtsgültige Bestimmung zu ersetzen, die dem von den Parteien mit der unwirksamen bzw. übersehenen Bestimmung verfolgten wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.